Während Lebensmittel und Agrarprodukte aus der VR China aus dem Sortiment deutscher Supermärkte nicht mehr wegzudenken sind, muss man umgekehrt deutsche Produkte in den chinesischen Regalen mit der Lupe suchen. Daher laden das Ostasien Institut Bonn, der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) und die China-Beratung East Asian Affairs zu einer Fachkonferenz "Lebensmittelexport nach China - Chancen und Risiken" am Donnerstag, den 15. April 2010 ins Dorint Hotel Venusberg nach Bonn ein.
Die Exportvolumina in diesem Sektor klaffen weit auseinander. Dabei wird China bereits in wenigen Jahren einer der größten Lebensmittelmärkte der Welt sein, und die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln steigt stetig. Insbesondere mittelständische Unternehmen können die sich bietenden Chancen des chinesischen Marktes aber bisher nur sehr begrenzt nutzen und werden bei ihrem Markteintritt mit vielen Barrieren und Schwierigkeiten konfrontiert.
Hier setzt die Konferenz an: Mit ausgewiesenen China-Experten und Berichten aus der Unternehmenspraxis soll sie dazu beitragen, das Wissen über den chinesischen Markt für Lebensmittel und Agrarprodukte zu vertiefen. Sie zeigt Potentiale und Chancen für die deutsche Lebensmittelwirtschaft auf, benennt die Schwierigkeiten und Risiken und diskutiert unterschiedliche Lösungsansätze.
Experten aus verschiedenen Fachbereichen berichten über die Strukturen des chinesischen Lebensmittelsektors, das Kaufverhalten chinesischer Konsumenten, Finanzierungsmöglichkeiten und rechtliche Herausforderungen. Ministerialrat Dr. Gunther Beger, Leiter des Referates "Internationale Angelegenheiten, Koordinierung Exportangelegenheiten", erläutert als Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), welche Hilfestellungen Unternehmen von staatlicher Seite erhalten können und steht während der gesamten Konferenz als Ansprechpartner zur Verfügung. Darüber hinaus berichten Unternehmer aus der Lebensmittelindustrie von ihren eigenen praktischen Erfahrungen – Erfolgen wie Niederlagen – im chinesischen Markt. Die Einladung und die Agenda der Konferenz erhalten Sie in der Anlage.
Die Konferenzgebühr beträgt 190,00 € zuzüglich MWSt. Anmeldung und weitere Informationen unter
info@east-asian-affairs.com oder katharina.andres@bga.de. Bitte melden Sie sich an bis zum 31. März 2010.
Anlagen: (2 Dateien):