23. Juli, Nürnberg: "Die besseren Köpfe - deutsche und chinesische Absolventen im Vergleich" |
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "China im Dialog" des Chinaforums Bayern beleuchten Prof. Dr. MENG sowie Prof. Dr. Sund die Stärken und Schwächen des deutschen und chinesischen Hochschulsystems und leiten daraus ab, was vom akademischen Nachwuchs beider Länder erwarten werden kann.
"Chinas Studenten sind gut im Auswendiglernen, aber wenig kreativ" lautet das (Vor)Urteil vieler deutscher Manager über den chinesischen akademischen Nachwuchs. Aufgrund dieser Beobachtung sehen sie mittelfristig keine Gefahr für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft aus dem Reich der Mitte.
Ganz andere Schlüsse ziehen die Statistiker. Nach deren Berechnungen verlassen jedes Jahr über 6 Millionen Studenten die chinesischen Hochschulen, davon alleine rund zwei Millionen Ingenieure. Sollte nur ein Bruchteil davon wirklich gut sein, wären dies mehr Absolventen als an allen deutschen Hochschulen zusammen. Sollten wir Chinas universitäre Elite also doch nicht unterschätzen?
In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Sund, Beauftragter des DAAD für die Errichtung des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs an der Tongji-Universität in Shanghai und Ehrenprofessor zahlreicher chinesischer Eliteuniversitäten die Struktur und Entwicklung des chinesischen Hochschulsystems vor dem Hintergrund des Aufstiegs Chinas zur Supermacht diskutieren.
Frau Prof. Dr. Meng, Vizepräsidentin der TU München, wird in ihren Ausführungen auf die in Deutschland und China unterschiedliche universitäre Ausbildung von Talenten für die Bereiche Wirtschaft und Wissenschaft eingehen und sich mit der Frage beschäftigen, welche Schwächen deutsche Absolventen aus der Sicht chinesischer Arbeitgeber aufweisen.
Nach den Vorträgen wird Ansgar Brossardt, Geschäftsführer der ID Design Agentur, von seinen Erfahrungen in der praktischen Zusammenarbeit mit chinesischen und deutschen Hochschulabsolventen berichten. Herr Brossardt ist mit seinem Unternehmen bereits seit 2002 in China aktiv. Darüber hinaus unterrichtet er als Gastdozent chinesische Studenten an der Universität Guangzhou im Bereich Design.
Im Anschluss wollen wir mit Ihnen über Ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit deutschen und chinesischen Absolventen diskutieren und erörtern, was sie voneinander lernen können.
Ein Profil der Referenten sowie das Programm finden Sie im Anhang der Mail. Zur Anmeldung gelangen Sie hier (http://www.chinaforumbayern.de/china-im-dialog/). Anmeldeschluss ist der 18. Juli 2012.
"China im Dialog" wird unterstützt vom Bayerischen Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie. Partner ist die IHK Nürnberg für Mittelfranken.
Termin: 23. Juli 2012 um 18.00 Uhr
im Presseclub Nürnberg, Marmorsaal, Gewerbemuseumsplatz 2, in Nürnberg.
Programm | Typ: Acrobat PDF | Grösse: 69 kB |
Referentenporträts | Typ: Acrobat PDF | Grösse: 156 kB |



