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BGA: Außenhandel stabil - Euro-Krise hinterlässt Spuren


08.06.2012
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Die Euro-Krise hinterlässt Spuren im Außenhandel. Die Märkte außerhalb Europas kompensieren jedoch die schleppende Nachfrage aus den europäischen Nachbarstaaten.

"Die starke Nachfrage aus den Märkten außerhalb Europas führt dazu, dass die Exporte weiter steigen - trotz eines Rückgangs in den europäischen Kernmärkten.“ Dies erklärte Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) heute in Berlin anlässlich der aktuellen Außenhandelszahlen.

Demnach wurden im April 2012 Waren im Wert von 87,1 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 72,7 Milliarden Euro importiert. Die Ausfuhren stiegen damit im Vorjahresvergleich um 3,4 Prozent und die Einfuhren verringerten sich um 1,0 Prozent.

„Wir profitieren nun davon, dass die deutsche Wirtschaft sich in den Wachstums­märkten gut aufgestellt hat. Die nachlassende Dynamik wird begleitet durch einen Rückgang bei den Importen sowohl aus den EU-Ländern als auch aus den Drittländern. Dieser Rückgang ist aber ausdrücklich kein Anzeichen für eine nachlassende Binnenkonjunktur, sondern hängt primär mit den Entwicklungen bei den Rohstoffpreisen zusammen. Die Lösung der Euro-Krise ist nach wie vor möglich. Bei einem Auseinanderbrechen des Euro würden alle verlieren“, so Börner abschließend.

15, Berlin, 8. Juni 2012

Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher
Bundesverband Großhandel,
Außenhandel, Dienstleistungen e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Telefon: 030/ 59 00 99 520
Telefax: 030/ 59 00 99 529