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Europaweit einheitlicher Zahlungsverkehr ein gutes Signal


28.01.2008
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Der Landesverband Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V. begrüßt den am 28.01.2008 erfolgten Start in den Einheitlichen Europäischen Zahlungsverkehrsraum SEPA.
 

Ziel von SEPA ist es, grenzüberschreitende Zahlungen in Europa künftig so einfach, effizient und sicher zu machen wie die Zahlungsabwicklung innerhalb eines Mitgliedstaates. Überweisungen und Kartenzahlungen im Rahmen der SEPA-Richtlinien werden zwar zunächst nur in der Euro-Zone möglich sein. Schon im kommenden Jahr sollen auch die anderen EU-Mitgliedstaaten und die Mitglieder der EFTA Norwegen, die Schweiz, Island und Liechtenstein vollständig in den einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum integriert sein. Insgesamt werden dann 31 Länder am SEPA-Zahlungsverkehr teilnehmen. In einem weiteren Schritt wird dann in diesen Ländern auch das Lastschriftverfahren vereinheitlicht.

LGAD-Präsident Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erich Greipl sieht in dem neuen Verfahren eine große Chance für die Unternehmen: „Die Außenhandelszahlen der letzten Monate zeigen, dass die Exporte in EU-Länder für unseren Groß- und Außenhandel immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Insgesamt aber gibt es immer noch zu viele Hindernisse, die den grenzüberschreitenden Handel erschweren. Die Vereinheitlichung des Zahlungsverkehrs ist vor diesem Hintergrund ein positives Signal."