Zweite Verhandlungsrunde im Groß- und Außenhandel ergebnislos vertagt - Arbeitgeber wollen Arbeitsplätze sichern07.05.2009 |
(München) Ohne Ergebnis wurde heute in München die zweite Runde in den Lohn- und Gehaltsverhandlungen des bayerischen Groß- und Außenhandels vertagt. In den Verhandlungen stellte der Landesverband Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V. (LGAD) auf Arbeitgeberseite nochmals klar, dass die Forderungen der Gewerkschaft ver.di an der wirtschaftlichen Realität vorbeigehen.
Mit Blick auf die aktuelle Auftragsentwicklung in vielen Betrieben des Groß- und Außenhandels betonte Arbeitgeberverhandlungsführer Christoph Leicher: „Für uns hat die Sicherung von Arbeitsplätzen höchste Priorität. Leider erkennt ver.di aber noch immer nicht die Gefahren für Arbeitsplätze der Mitarbeiter in den Unternehmen, die mit einem dramatischen Auftragsrückgang zurecht kommen müssen.“ Die von den Arbeitgebern angestrebte Sicherung der Arbeitsplätze sei aber mit der von ver.di geforderten Lohnerhöhung von bis zu 10,3 % und der daraus resultierenden zusätzlichen Belastung der Unternehmen nicht in Übereinstimmung zu bringen.
Vor dem Hintergrund der Heterogenität der Branchen im Groß- und Außenhandel unterbreiteten die Arbeitgeber ein Angebot, welches Differenzierungen zulässt. Nähere Informationen finden Sie im LGAD Mitgliederbereich.
Die Arbeitnehmerseite zeigte sich mit dem Angebot nicht einverstanden, so dass die Verhandlungen schließlich auf Anfang Juni vertagt wurden.
Ansprechpartner:
Joachim Schwichtenberg, LGAD-Pressesprecher, Tel. 089/55178-387,
E-Mail: joachim.schwichtenberg@mbw-team.de, http://www.mbw-team.de


