Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

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Digitale Dienstleistungen sind dynamischer Wachstumsmotor

12.12.2018

Die Umsätze in ausgewählten Dienstleistungsbereichen wie Verkehr und Lagerlogistik, Information und Kommunikation, Marketing, Personaldienstleistungen und Facility sind im dritten Quartal kalender- und saisonbereinigt um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal angestiegen und gegenüber dem Vorquartal um 1,2 Prozent.

„Der Dienstleistungsbereich wächst kräftig und hat im dritten Quartal maßgeblich die Konjunktur gestützt. Die Wirtschaftsleistung wäre ohne die Dienstleistungen noch stärker ins Stocken geraten. Insbesondere die Digitalisierung befeuert die Dynamik. B2B-Dienstleistungsunternehmen tragen aber auch dazu bei, dass andere Wirtschaftsbereiche in der Optimierung ihrer Prozessabläufe erfolgreich vorankommen. Das sichert die deutsche Wettbewerbsfähigkeit in einem immer schwierigeren Umfeld.“ Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), in Berlin zu den heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Quartalszahlen zu Umsätzen und Beschäftigung im Dienstleistungssektor.

Die Umsätze in ausgewählten Dienstleistungsbereichen wie Verkehr und Lagerlogistik, Information und Kommunikation, Marketing, Personaldienstleistungen und Facility sind im dritten Quartal kalender- und saisonbereinigt um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal angestiegen und gegenüber dem Vorquartal um 1,2 Prozent. Den größten Umsatzanstieg verzeichneten die Informationsdienstleistungen mit 16,9 Prozent. Die Beschäftigung legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,9 Prozent zu und zum Vorquartal um 0,2 Prozent.

„Der Erfolg der Dienstleistungen spiegelt sich auch in der Beschäftigung wider. Sie geben immer mehr Menschen in Deutschland eine berufliche Perspektive und schaffen neue Arbeitsplätze. Wir müssen also keine Angst vor den tiefgreifenden Veränderungsprozessen haben, wenn wir uns richtig aufstellen. Doch die zunehmend praxisferne Gestaltung gesetzlicher Regelungen, die wenig Rücksicht auf den Anwender nimmt, bereitet unseren Handels- und Dienstleistungsunternehmen immer mehr Kopfzerbrechen. Hier wünschen wir uns mehr Mut bei der gesetzlichen Regelung der Arbeitszeit. Es ist höchste Zeit, dafür zu sorgen, dass die Arbeitszeit innerhalb der Woche flexibler verteilt werden kann. Die gesetzlichen Ruhezeiten schränken mobiles Arbeiten ein. Das passt nicht mehr in die betriebliche Realität und den internationalen, durch Globalisierung und Digitalisierung getriebenen Wettbewerb,“ so Bingmann abschließend.


Quelle: BGA Pressemitteilung 44, Berlin, 12. Dezember 2018
Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher
Bundesverband Großhandel,
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Am Weidendamm 1A
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Telefon: 030/ 59 00 99 520
E-Mail: Andre.Schwarz@bga.de