Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

Landesverband Groß-­ und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

Mitgliederbereich
 

Bayerisches Afrikabüro in Addis Abeba eröffnet

30.04.2019

Der Bayerische Ministerpräsident, Markus Söder, hat im Rahmen seiner Äthiopien Reise in Addis Abeba das Bayerische Afrikabüro eröffnet.

Die Leiterin des Bayerischen Afrikabüros Linda Schraml und Ministerpräsident Markus Söder (Bild: Bayerische Staatsregierung)
Die Leiterin des Bayerischen Afrikabüros Linda Schraml und Ministerpräsident Markus Söder
(Bild: Bayerische Staatsregierung)

Neben dem Ausbau und der Begleitung der Entwicklungszusammenarbeit beobachtet das Büro Entwicklungen bei der Afrikanischen Union und pflegt Kontakte zu Institutionen und Vertretern anderer afrikanischer Staaten in Addis Abeba. Das Bayerische Afrikabüro ist räumlich bei der Re-präsentanz der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) untergebracht. Geleitet wird das Büro von Linda Schraml.

Der Bayerische Ministerpräsident reiste zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation von 14. bis 18. April 2019 in die Demokratische Bundesrepublik Äthiopien und warb dort für eine verbesserte Nachbarschaft Europas mit Afrika. Äthiopien gilt als Stabilitätsanker am Horn von Afrika und ist zugleich Brennglas für globale Herausforderungen.

Söder: „Das Bayerische Afrikabüro ist Anlaufpunkt und Drehscheibe für den Kontakt mit Äthiopien und ganz Afrika. Bayern will Äthiopien bei seiner Entwicklung aktiv unterstützen. Das Bayerische
Afrikabüro soll Ideen entwickeln, koordinieren und die feste Kontaktstelle Bayerns zu Äthiopien und zur Afrikanischen Union werden.“

 

Aufforstungs- und Wissenschaftsprojekt "Kirchenwald"

Eines der Vorhaben, das vom Bayerischen Afrikabüro betreut werden soll, ist das Aufforstungs- und Wissenschaftsprojekt „Kirchenwald“ in Bole Bulbula. Die Bayerische Staatsregierung unter-stützt Forschungen der Technischen Universität München vor Ort. Daraus werden Konzepte für eine nachhaltige Landnutzung im gesamten äthiopischen Hochland entwickelt. Die äthiopisch-orthodoxe Kirche schützt die ihr heiligen Wälder um ihre Kirchen. Die Vegetation darin hat sich an den Klimawandel angepasst.

German Church School Addis Abeba: Bayern bezuschusst Photovoltaikanlage

An der „German Church School“ in Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde in Addis Ab-eba fördert Bayern den Bau einer Photovoltaikanlage, um Stromausfälle während des Unterrichts zu verhindern. Eine durchgängige Stromversorgung ist notwendig, weil die Schüler auf technische Sehhilfen angewiesen sind. Das Volumen des Projekts beträgt insgesamt 80.000 Euro. Es wird durch den Freistaat Bayern bezuschusst und künftig ebenfalls vom Afrikabüro koordiniert.