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Neue Entsenderichtlinie ab 1. März in den Niederlanden

17.02.2020

Ab dem 1. März 2020 tritt in den Niederlanden ine Online-Meldepflicht für Entsendungen aus dem EU-Ausland in Kraft.

Noch vor Beginn der Tätigkeiten müssen Unternehmen, die in den Niederlanden vorübergehend als Dienstleister im Einsatz sind, künftig detaillierte Angaben zu den entsandten Mitarbeitern machen. Dies gilt insbesondere für entsandte Berufskraftfahrer. Auch der Werkverkehr unterliegt der neuen Regelung. Grundlage für die Meldepflicht bildet das sogenannte „WagwEU“.

Das niederländische Gesetz zur grenzüberschreitenden Arbeit gilt bereits seit Mitte 2016.
Die Online-Meldung soll über das Internet-Portal des niederländischen Ministeriums für Soziales und Arbeit erfolgen und ist unter diesem Link: https://deutsch.postedworkers.nl/online-melden zu erreichen.

Ab dem 1. Februar 2020 können bereits freiwillige Meldungen getätigt werden.
Ab dem 1. März 2020 müssen die grenzüberschreitenden Tätigkeiten verpflichtend gemeldet werden.

Die neuen Entsendebestimmungen beinhalten auch das Mitführen von Unterlagen wie dem Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnungen und A1-Bescheinigungen. Außerdem muss ein Ansprechpartner in den Niederlanden als Kontaktperson für die niederländische Aufsichtsbehörde benannt werden.

Unsere allgemeinen Hinweise zur A1-Bescheinigung können LGAD-Mitglieder im Themenfeld "Außenhandel", Rubrik "Fachberichte" abrufen.

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