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ifo Institut: Zahl der Kurzarbeiter sinkt – aber nicht überall

15.10.2020

Die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland ist im Juli auf 5,6 Millionen Menschen gesunken. Im Juni waren es 6,7 Millionen, im Mai 7,3 Millionen. Bayern hat den höchsten Anteil an Kurzarbeit.

Das haben exklusive Berechnungen und Schätzungen des ifo Instituts auf Basis seiner Konjunkturumfrage ergeben. 

Der Anteil an den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten schrumpfte damit von 20 auf 17 Prozent. „Der Rückgang hat sich zwar insgesamt beschleunigt, aber in einigen Branchen nimmt die Kurzarbeit sogar noch zu“, sagt ifo-Arbeitsmarkt-Experte Sebastian Link.

Bayern ist von der Kurzarbeit am stärksten von allen Bundesländern betroffen, aber auch im Freistaat geht die Kurzarbeit kontinuierlich zurück. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des ifo-Instituts zur Kurzarbeit im Freistaat:

  • Im September waren 14 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Bayern in Kurzarbeit, nach 18 Prozent im August. Bundesweit waren es 11 Prozent. 
  • Die absolute Zahl im Freistaat sank von einer Million auf 825.000. Wegen des hohen Industrieanteils, insbesondere der starken Metall- und Elektroindustrie, sowie dem wichtigen Gastgewerbe ist in Bayern die Kurzarbeit nach wie vor verbreiteter als in anderen Bundesländern

Nach Einschätzung des LGAD sind die Unternehmen in Bayern auf die staatlichen Unterstützungsmaßnahmen, insbesondere die Kurzarbeit, weiterhin dringend angewiesen. Wir begrüßen daher die Verlängerung der Kurzarbeit-Sonderregelung bis Ende 2021.

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