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Verstärkt HomeOffice einsetzen & Neuer Beschluss zum Tragen von FFTP2 Masken

12.01.2021

Aufruf der Bayerischen Arbeitgeberverbände zur verstärkten Einführung von HomeOffice

I. Appell zu Home-Office in der Corona-Pandemie

Bereits heute werden die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards in den bayerischen Unternehmen umgesetzt und eingehalten, um Neuinfektionen im betrieblichen Alltag zu vermeiden. Home-Office wirkt zusätzlich als Infektionsschutzmaßnahme und wird als Teil dieser Strategie schon heute umgesetzt.

Angesichts der inzwischen noch kritischeren Pandemielage rufen die Arbeitgeberverbände in Bayern dennoch ein weiteres Mal dazu auf, wo immer es geht den Beschäftigten Home-Office zu gewähren. Bitte prüfen Sie, an welcher Stelle in Ihrem Unternehmen noch „Luft nach oben“ beim Thema Home-Office ist.
Die hohe Intensität von Home-Office ist Pandemie-bedingt derzeit wichtig. Sie ist aber nur eine Notmaßnahme auf Zeit, solange, bis die Pandemie durch die Maßnahmen Abstand, Maske, Testen, Impfen gebrochen ist. Denn: Durch Home-Office bestehen bereits jetzt Produktivitäts- und Kreativitätsverluste, die – jedenfalls mittelfristig – einen erheblichen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen befürchten lassen.

Zu beachten ist dabei, dass es für Home-Office faktische Grenzen gibt – etwa in der Industrieproduktion, im Handwerk, im geöffneten Einzelhandel, in Laboren und Prüfständen oder schlichtweg zur Aufrechterhaltung der Gesamtbetriebsabläufe oder der Datensicherheit. Auch das Recht des Arbeitgebers zu bestimmen, wann und wo Arbeit zu leisten ist, muss weiter unberührt bleiben.

Lassen Sie uns jetzt alle miteinander durch Ausschöpfung sämtlicher Home-Office-Möglichkeiten in der bayerischen Wirtschaft einen zusätzlichen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie leisten. Denn klar ist: Je schneller die Infektionszahlen sinken, desto eher wird die gewünschte Normalität wieder einkehren!


II. FFP2-Maskenpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr ab dem 18. Januar 2021

Der Bayerische Ministerrat hat am 12. Januar 2021 beschlossen, dass beginnend mit dem 18. Januar 2021 eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und im Einzelhandel (auch für Kunden) gelten soll. Nähere Details sind noch nicht bekannt. Sobald der Wortlaut der Neuregelungen veröffentlicht ist, werden wir Sie informieren.

Nach aktuellem Kenntnisstand soll das FFP2-Maskenerfordernis allerdings nicht für die generelle Maskenpflicht am Arbeitsplatz gelten. Hier dürften weiterhin sogenannte Community- beziehungsweise Alltagsmasken zulässig sein (soweit nicht speziellere Regelungen für den konkreten Arbeitsplatz Masken mit bestimmten Anfordernissen vorschreiben).

Anbieter für FFP2-Masken finden Sie unkompliziert über die Plattform Corona-Schutzprodukte.

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