Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

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Wirtschaftliche Entwicklung weiterhin stabil - trotz gedämpfter Weltwirtschaft

26.04.2016

Die deutsche Wirtschaft hat am Jahresanfang Fahrt aufgenommen, die binnenwirtschaftlichen Auftriebskräfte etwas zugenommen. Die Produktion im Produzierenden Gewerbe wurde ausgeweitet. Ursächlich dafür waren milde Witterungsbedingungen und Produktionsverschiebungen. Die Beschäftigung wurde in den Dienstleistungsbereichen weiter deutlich erhöht.

Diese robuste Entwicklung von Beschäftigung und Einkommen sorgte bei stabilem Preisniveau für weiterhin solide Konsumnachfrage seitens der privaten Haushalte. Das außenwirtschaftliche Umfeld ist weiterhin gedämpft, dennoch hat sich die Verunsicherung der Wirtschaft zu Jahresbeginn weiter gelegt. Dies ist zusammenfassend die Bewertung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zur wirtschaftlichen Lage im April 2016 in Deutschland.

In der Betrachtung des Dreimonatsdurchschnittes (-0,9 Prozent) ergaben sich Rückgänge vor allem aus Ländern außerhalb des Euro-Raums. Demnach dürften die Exportperspektiven verhalten bleiben, so die Erwartung des BMWi. Dem Gegenüber ist das Produzierende Gewerbe außerordentlich positiv in das Jahr 2016 gestartet. Damit zeichnen sich für Industrie und Baugewerbe deutliche Produktionszuwächse für das erste Quartal ab. Auch die Auftragslage im Bauhauptgewerbe entwickelte sich in den vergangenen Monaten sehr positiv. Die Bestellungen in der Industrie zeigten dagegen bislang keine klare Tendenz. Jüngst haben sich die Erwartungen in der Industrie dennoch leicht verbessert.

Die deutsche Wirtschaft hat trotz aller Turbulenzen zum Jahresauftakt gut in das Jahr 2016 gefunden. Laut BMWi, wird die Wirtschaft weiter expandieren, allerdings mit einer etwas langsameren Geschwindigkeit. Diese Meinung teilen auch die führenden deutschen Ökonomen in ihrem Frühjahresgutachten. Diese prognostizieren ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,6 Prozent und revidierten somit ihre Schätzung aus dem Herbstgutachten 2015 von 1,8 Prozent leicht nach unten. Laut Timo Wollmershäuser, Chefökonom des ifo-Instituts, war die merkliche Abkühlung der Weltwirtschaft Ende 2015 ausschlaggebend für diese Revision. Dagegen seien die Aussichten für die deutsche Binnenkonjunktur aus heutiger Sicht sogar besser als noch im Herbst.

(Quelle: BGA - Direkt aus Berlin, 26.4.2016)

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