Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

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Zukunftsprojekt TTIP muss weiterhin Priorität haben!

22.02.2016

„Wer glaubt, dass wir dank aktuell gut laufender Konjunktur nicht auf einen Erfolg von TTIP angewiesen seien, irrt gewaltig. Scheitert das Abkommen, nimmt der freie Warenverkehr als Fundament unseres Wohlstands in Deutschland nachhaltig Schaden."

Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) zu der zwölften Verhandlungsrunde zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP), die vom 22. bis zum 26. Februar in Brüssel stattfindet.

Weiterhin argumentiert er: "Damit würden wir zugleich auch die Europäische Union erheblich beschädigen. Denn sollte die EU mit TTIP scheitern, würde das ihren Gegnern in die Hände spielen. Nach dem Schlingerkurs in der Schuldenkrise, der Uneinigkeit in der Flüchtlingskrise und einem drohenden ‚Brexit‘ könnte das als ein weiteres Zeichen der Schwächung der europäischen Idee gedeutet werden.“


„Von TTIP werden gerade nicht ein paar Konzerne, sondern vor allem Mittelständler am stärksten profitieren. Diese sind nach wie vor das Rückgrat unserer Wirtschaft. Für Großkonzerne sind doppelte Zulassungsverfahren ärgerlich und teuer, bei kleinen Unternehmen verhindern sie den Markteintritt gänzlich. In den Verhandlungen brauchen wir daher jetzt ernsthafte Fortschritte bei den klassischen Kernbereichen eines Freihandelsabkommens. Das sind vor allem der Zollabbau und die Beseitigung weiterer Handelsbarrieren. Insbesondere die präferenziellen Ursprungsregeln müssen stark vereinfacht werden. Der Mehrwert einer Zollsenkung für Unternehmen könnte ansonsten durch hohe Verwaltungskosten schnell aufgezehrt sein“, so Börner abschließend.

Quelle: BGA-Pressemitteilung 8, Berlin, 22. Februar 2016
Ansprechpartner:
André Schwarz
Pressesprecher
Bundesverband Großhandel,
Außenhandel, Dienstleistungen e.V.
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Telefon: 030/ 59 00 99 520
Telefax: 030/ 59 00 99 529

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