Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

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Tarifverhandlungen: Auch nach der dritten Runde im Groß- und Außenhandel keine Einigung

07.06.2013

(München, 07.06.2013) Ohne Ergebnis endete heute in München die dritte Runde in den Tarifverhandlungen des bayerischen Groß- und Außenhandels mit seinen über 250.000 Beschäftigten.

Zwar hätten sich die beiden Seiten in Sondierungsgesprächen angenähert, so LGAD-Verhandlungsführer Christoph Leicher, aber für einen Abschluss habe es noch nicht gereicht. Er wies noch mal auf die eher verhaltenen Erwartungen für die Konjunkturentwicklung hin: „Unser Verhandlungsspielraum ist begrenzt. Wir erwarten eine nur geringe Steigerung des Bruttoinlandsproduktes von gerade einmal 0,4 Prozent.

Noch immer mache sich die Eurokrise und das hohe Preisniveau auf den Rohstoff- und Energiemärkten bemerkbar. Auch die negativen wirtschaftlichen Folgen des Hochwassers sind insbesondere in Bayern spürbar. “

Ziel, so Leicher, sei es nach wie vor, den Unternehmen bestmögliche Planungssicherheit zu geben. Deshalb strebe man einen Abschluss mit einer Laufzeit von 2 Jahren an.

Die über 250.000 Beschäftigten im bayerischen Großhandel sind auf rund 22.000 Unternehmen im gesamten Freistaat verteilt. Damit ist diese Tarifrunde, deren Ausgang sich auf eine Vielzahl von Beschäftigten auch in kleineren und mittelgroßen Unternehmen flächendeckend in ganz Bayern auswirkt, eine der bedeutsamsten in diesem Jahr.

Fortgesetzt werden die Tarifverhandlungen im bayerischen Groß- und Außenhandel am 19. Juni 2013.

Ansprechpartner : Joachim Schwichtenberg, LGAD-Pressesprecher,
Tel. 089/55178-387, E-Mail: joachim.schwichtenberg@mbw-team.de