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21. Oktober - Webinar: Q&A Session Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz 1

21.10.2021

Am 11. Juni 2021 hat der Bundestag nach längerem Hin und Her das ‎Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (kurz: Lieferkettengesetz, LkSG) beschlossen.

Ziel des ‎Gesetzes ist es, die internationale Menschenrechtslage durch eine verantwortungsvolle Gestaltung ‎der Lieferketten in Deutschland ansässiger Unternehmen zu verbessern. ‎

Das Gesetz soll ab 1. Januar 2023 für Unternehmen mit 3.000 Beschäftigten und ab 1. Januar 2024 ‎für Unternehmen mit 1.000 Beschäftigten gelten. Da auch kleinere Unternehmen als ‎Zulieferbetriebe indirekt von dem Gesetz betroffen sein können, wird allen Unternehmen ‎empfohlen, sich mit dem Gesetz auseinanderzusetzen. ‎

Von Unternehmen wird die Einführung eines Prozesses der unternehmerischen Sorgfalt mit Bezug ‎auf die Achtung der Menschenrechte erwartet. Die Sorgfaltspflichten beziehen sich auf den ‎eigenen Geschäftsbereich und unmittelbare Zulieferer. Für mittelbare Zulieferer gilt eine ‎anlassbezogene Sorgfaltspflicht ‎, d.h. Unternehmen müssen allein bei substantiierten Hinweisen ‎auf mögliche ‎Rechtsverletzungen in der Lieferkette tätig werden. ‎

Im Rahmen der Webinarreihe „Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz: Was kommt auf Unternehmen zu?“ der ‎bayerischen Industrie- und Handelskammern werden die Anforderungen des Gesetzes erläutert. ‎Im Fokus des nächsten Termins, der „Q&A Session – Das neue ‎Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz“, stehen alle juristischen Fragen, die Unternehmen mit Blick ‎auf das neue Gesetz beschäftigen.‎

Termin: ‎

Donnerstag, den 21. Oktober 2021, 10 - 12 Uhr

Referenten:‎
Dr. André Depping & Dr. Daniel Walden, ADVANT Beiten
Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung ist erforderlich.‎
Die Webinarreihe ist eine gemeinsame Initiative der bayerischen IHKs.‎

Ansprechpartner

Purtik, Henrike | 089-5116-1105 | Purtik@muenchen.ihk.de

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Anmeldung und weitere Infos

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