Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

Landesverband Groß-­ und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

Mitgliederbereich
 
Unternehmensführung/Brancheninfos

Unternehmensführung / Brancheninfos

Im Zeitalter der zunehmenden Dynamisierung der Unternehmensumwelt sieht sich auch der Groß- und Außenhandel wandelnden Herausforderungen gegenüber. Vor allem die kontinuierlich fortschreitende Globalisierung, soziokulturelle und demographische Veränderungen sowie die Digitalisierung erfordern neue Herangehensweisen der Unternehmen.

Als Arbeitgeber- und Unternehmerverband unterstützen wir die Herausforderungen und Fragestellungen unserer Mitglieder in der täglichen Unternehmensführung.

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Fachberichte/Studien
Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Digitalisierung

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Aktualisierte Studie "Der Großhandel in Bayern - Marktstrukturen und Digitalisierung"

Das Update zur Studie „Der Großhandel in Bayern – Marktstrukturen und Digitalisierung“ zeigt deutlich: Ohne den Großhandel läuft in unserer Volkswirtschaft nichts. Mit einem Umsatz von 135 Mrd. Euro im Jahr ist der Großhandel die mit Abstand umsatzstärkste Branche in Bayern – noch vor dem Einzelhandel (90 Mrd. Euro)und den Automobilherstellern (81 Mrd. Euro).

Insgesamt sind mehr als 220.000 Mitarbeiter in den bayerischen Großhandelsunternehmen beschäftigt. Die Wertschöpfung, die jeder dieser Mitarbeiter erbringt, ist mit 99.000 Euro höher als die auf Bundesebene (94.000 Euro) und mehr als doppelt so hoch wie im Einzelhandel (sowohl im bayerischen als auch im bundesweiten Vergleich).

Die Studie wurde nun mit einigen aktualisierten Ergebnissen neu aufgelegt. LGADHauptgeschäftsführer Frank Hurtmanns sieht in der fundierten Datenbasis der Studie eine große Chance, die Bedeutung des Großhandels deutlich zu machen – und zwar auf der Ebene der internationalen Wertschöpfungsketten, aber auch intern, innerhalb der eigenen Wirtschaftsstufe: „Wir sorgen dafür, dass jede noch so schwer zu beschaffende Ware in die Unternehmen, in die Produktionsstätten, zu den Handwerkern oder in den Einzelhandel kommt. Und die Digitalisierung wird zu unserer strategischen Herausforderung der nächsten Jahre werden. Aber auch die Fachkräftesicherung wird den Großhandel in Zukunft stark beschäftigen“.

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Herausforderungen der Zukunft meistern – Mitarbeiter sichern und binden durch betriebliche Vorsorge!

bAV Seil
 

Auch Arbeitgeber müssen sich dem demografischen Wandel stellen: Der Fachkräftemangel und die Mitarbeiterfluktuation steigen, Lohnkosten erhöhen sich und die Altersstruktur der Belegschaften ändert sich.

Im Wettbewerb um Menschen konkurrieren wir vor allem mit anderen Branchen. Noch mehr als bisher, muss darüber nachgedacht werden, wie Arbeitsplätze und Arbeitskonditionen attraktiv gestaltet werden können.

Eine Option ist es, Mitarbeiter bei der Vorsorge zu unterstützen. Studien belegen, dass die Menschen zwar um die Notwendigkeit zusätzlicher Absicherung wissen, ihnen aber oft der Zugang zum richtigen Lösungsansatz fehlt. Hier kann der Arbeitgeber ansetzen.

Auch aus der Vergangenheit kann sich heute Handlungsbedarf ergeben. Beispielsweise, in dem man bestehende Pensionsverpflichtungen, welche die Eigenkapitalquote belasten, liquiditätsschonend auslagert.

Zusätzliche Hintergrundinformationen zur bAV finden Sie nachfolgend aufgelistet.

Betriebliche Altersvorsorge - Ausbau durch attraktive Rahmenbedingungen (2015)

Positionspapier der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), August 2016

Gutachten zur Weiterentwicklung der Betrieblichen Altersvorsorge

Auch im Koaltitionsvertrag von 2013 haben die Koalitionspartner festgehalten, dass die betriebliche Altersvorsorge (bAV) gestärkt werden soll. Insbesondere sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, dass mehr kleine und mittelständische Unternehmen eine bAV anbieten können.

Gutachten zum Sozialpartnermodell Betriebsrenten

Nachfolgendes Gutachten unterbreitet Vorschläge zur Weiterentwicklung des BMAS-Vorschlags vom 26. Januar 2015 und nimmt außerdem noch zu weiteren Fragen der betrieblichen Altersvorsorge Stellung.

Betriebliche Altersversorgung (bAV) ist wichtig!

Wir haben das Thema der betrieblichen Vorsorge neu aufgegriffen. Nutzen Sie die Möglichkeiten!
Welche Spielräume sich Ihnen eröffnen, erfahren Sie auf den nachfolgenden Seiten.

Unser Service

 
 

Wir bieten Ihnen einen Expertendienst zu Fragestellungen rund um die betriebliche Altersvorsorge an.

Kooperation mit der VGA GmbH
Im Rahmen unserer langjährigen Zusammenarbeit mit der VGA GmbH - Versicherungskonzepte für Handel und Dienstleistungen stehen Ihnen vor Ort persönliche Ansprechpartner zur Seite.

Zur bAV unterstützt Sie:

      Andreas Möbius
      Tel. 030 / 5900 99 999
      E-Mail: andreas.moebius@vga.de


Mitgliedsunternehmen

finden im geschlossenen Bereich nützliche Informationen und Angebote rund um die betriebliche Altersvorsorge. Folgende Themen könnten besonders interessant sein:

  • Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge
  • Mitarbeiterbindung durch Berufsunfähigkeitsschutz für Belegschaften
  • Motivationsschub durch mischfinanzierte Versorgungsmodelle
  • Digitale bAV-Verwaltung ohne Mehraufwand
  • Bestehende Pensionsverpflichtungen liquiditätsschonend auslagern

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Fachberichte Digital

Die digitale Revolution ist voll im Gange: Heute, nicht erst morgen - das digitale Zeitalter ist jetzt, und dies in allen Lebensbereichen.

Insbesondere die Arbeitswelt verändert sich durch die Entwicklung der innovativen digitalen Technologien rasant. Die Unternehmensverantwortlichen stehen im Rahmen ihrer Geschäfts- und Führungstätigkeit vor vielfältigen Herausforderungen und neuen Chancen, selbstverständlich auch in den Unternehmen des Bayerischen Groß- und Außenhandels.

 

Weitere Informationen über Förderprogramme, Studien sowie unserem Angebot "LGAD-Unternehmer Talk-Digital" finden Sie in nachfolgenden Registern.

Bayern Digital
Fachberichte/Studien
LGAD-Unternehmer Talk-Digital

Bayern ist ein starker Standort der Informations- und Kommunikationstechnologie. Nach der aktuellen EU-Kommissionsstudie ist München europäischer IT-Leuchtturm, noch vor London und Paris. Mit neuen Investitionen in Milliardenhöhe soll dieser Vorsprung ausgebaut werden.

Mit der Strategie BAYERN DIGITAL macht die Bayerische Staatsregierung den Freistaat zur Leitregion für den digitalen Aufbruch. Dabei investiert die Bayerische Staatsregierung allein in 2017 und 2018 bis zu 2,5 Milliarden Euro in die Digitalisierung in Bayern.

Alle Maßnahmen, Projekte und Informationen dazu finden Sie online auf www.stmwi.bayern.de/digitalisierung/bayern-digital


Zentrum Digitalisierung Bayern (ZD.B)

Soll die Digitalisierung der Wirtschaft und ganzer Lebenswelten gelingen, kommt es entscheidend darauf an, dass Forschung und Unternehmen so eng wie möglich zusammenwirken. Um den Wissens- und Technologietransfer von Forschungsergebnissen in Anwenderbranchen in Zukunft noch effizienter zu erreichen, hat Bayern das Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) gegründet.

Förderangebote Digitalisierung
Hier erhalten Sie einen ersten Überblick, welche Unterstützungen, direkten Förderungen und finanziellen Zuschüsse es auf Landes- und Bundesebene für Ihr Unternehmen gibt.

Förderung "Digitalbonus"
Für kleine und mittlere Unternehmen ist es oft schwieriger als für Großunternehmen, Cyberattacken und Hackerangriffe rechtzeitig zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren, als für große Unternehmen. Selbstverständlich benötigt jedes einzelne Unternehmen eine eigene Digitalisierungsstrategie, die auch die IT-Sicherheit umfasst. 

Bayern Digital

Mit dem Förderprogramm Digitalbonus (www.digitalbonus.bayern) will der Freistaat Bayern die kleinen und mittleren Unternehmen unterstützen, sich für die Herausforderungen der digitalen Welt zu rüsten. Der Digitalbonus ermöglicht den Unternehmen, sich durch Hard- und Software zu digitalisieren und die IT-Sicherheit zu verbessern.

 

Digitalisierung als Rahmenbedingung für Wachstum - Studie

25.09.17

Die Digitalisierung schreitet in allen Lebensbereichen voran, selbstverständlich auch in den Unternehmen. Deshalb hatte die vbw vor zwei Jahren die Prognos AG beauftragt, die Entwicklung und Diffusion der Digitalisierung in der Wirtschaft zu untersuchen und ihre Bedeutung für das Wirtschaftswachstum zu quantifizieren. Die Ergebnisse der aktualisierten Studie verstärken die damals gewonnenen Ergebnisse.

Entwicklung der Digitalisierung

Die Kernbereiche der Digitalisierung gelten der Computertechnologie, IT-Methoden für Managementaufgaben, die Halbleitertechnik, die digitale Kommunikation sowie audio-visuelle Technologien. Die Anzahl der Patente in diesen Kernbereichen sind weltweit massiv von 3.000 im Jahr 1990 auf 50.000 gestiegen.

Der Digitalisierungsgrad der Wirtschaft, also der Anteil digitaler Patente an allen Patenten, stieg von gut 15 Prozent im Jahr 1991 auf 23 Prozent. Allerdings hat dieser Anstieg im Wesentlichen von 1995 bis 2003 stattgefunden. Seitdem steigt der Digitalisierungsgrad nur noch moderat.

Digitalisierungsrade nach Industriebranchen

In allen Wirtschaftsbereichen sind die Digitalisierungsgrade im Zeitablauf kräftig gestiegen. Dies gilt für die Produkt- und die Prozessebene. In den stark digitalisierten Wirtschaftszweigen dominieren auf der Produktebene vor allem die Dienstleistungsbranchen. Die meisten Industriebranchen weisen einen mittleren bis unterdurchschnittlichen Digitalisierungsgrad auf. Dies liegt unter anderem daran, dass in Industrieprodukten noch zahlreiche weitere, nicht-digitale Patente stecken.

Betrachtet man die Prozessebene, indem man die Digitalisierungsgrade der Vorleistungen einbezieht, so liegt der Digitalisierungsgrad in den Industriebranchen höher. Darin kommt zum Ausdruck, dass die Industrie digitalisierte Dienstleistungen nutzt, um ihre Produktionsprozesse zu optimieren.

Digitalisierung wirkt sich positiv auf wirtschaftliches Wachstum auf

Die zunehmende Digitalisierung hat einen signifikant positiven Effekt auf das Wachstum der Wertschöpfung. Die Studie zeigt, dass die Digitalisierung für 0,5 Prozentpunkte der jahresdurchschnittlichen Wachstumsrate der Bruttowertschöpfung verantwortlich ist. In der Industrie war der Wachstumsbeitrag mit 0,6 Prozentpunkte noch etwas höher. In Bayern liegt der Beitrag der Digitalisierung zum gesamtwirtschaftlichen Wachstum bei 0,4 Prozentpunkten.

In Japan ist der Wachstumsbeitrag der Digitalisierung besonders groß

In den untersuchten Vergleichsländern USA, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Japan und Südkorea liegen die Digitalisierungsgrade in ähnlicher Größenordnung wie in Deutschland. Der Beitrag der Digitalisierung zum Wachstum fällt in Japan mit 0,7 Prozentpunkten am größten aus. In Südkorea und in den USA beträgt der Wachstumsbeitrag 0,6 Punkte, in Frankreich 0,5 und in UK 0,4 Prozentpunkte.

KfW erweitert Innovationsförderung um den Schwerpunkt Digitalisierung

08.05.17

Die KfWunterstützt ab dem 1. Juli 2017 gezielt die digitale Transformation und die Innovationstätigkeit des Mittelstandes mit zwei neuen Förderprogrammen.

Der neue „ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit“ ist zur Finanzierung von Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben breit einsetzbar. Gefördert wird die Digitalisierung von Produkten, Produktionsprozessen und Verfahren – beispielsweise die Vernetzung der Produktionssysteme unter dem Stichwort Industrie 4.0. Auch Maßnahmen zur Ausrichtung der Unternehmensstrategie bzw. Unternehmensorganisation auf die Digitalisierung können begleitet werden. Darüber hinaus werden Innovationsvorhaben finanziert, bei denen Unternehmen neue oder substantiell verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickeln. Zudem steht das Programm allen Unternehmen, die im Sinne des Programms Horizon 2020 der Europäischen Union als innovativ gelten, zur Abdeckung ihres Finanzierungsbedarfs offen. Hierzu zählen z. B. schnell wachsende Unternehmen oder Unternehmen mit besonders hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung.



Im zweiten neuen Programm „ERP-Mezzanine für Innovation“ bietet die KfW Finanzierungspakete aus Fremd- und Nachrangkapital speziell zur langfristigen Finanzierung marktnaher Forschung und der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren, Prozesse oder Dienstleistungen sowie ihrer wesentlichen Weiterentwicklung an. Aus dem Programm werden sowohl Vorhaben unterstützt, die für das antragstellende Unternehmen neu sind, als auch solche, die sich vom Stand der Technik in der EU abheben.


Beide Programme richten sich an etablierte Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Freiberufler in Deutschland mit einem jährlichen Gruppenumsatz von bis zu 500 Mio. Euro. 

Alle Informationen auf www.kfw.de

"Vernetze Welten" - Titelthema © Handelsblatt, 16.12.2016

Teilnehmer des LGAD-Unternehmer Talk-Digital

Teilnehmer linke Seite

Teilnehmer (v.l.n.r.)

Kurt Baumgärtner

Kurt Baumgärtner ist persönlich haftender Gesellschafter der Wilhelm Gienger KG in Markt Schwaben. Sein mittelständisches Unternehmen deckt als Großhändler die gesamte Palette der Haus- und Gebäudetechnik ab. Die 3.700 Mitarbeiter und 500 Azubis der GIENGER Gruppe Bayern unterstützen ihre Kunden vom Fachhandwerk mit umfangreichen Dienstleistungen und innovativen Produkten aus den Bereichen Sanitär, Heizung, Elektro, Installation.
Sein Statement: Die Digitalisierung ersetzt weder Kundenbindung noch Mitarbeiterführung

Holger Mark

Holger Mark ist Vorstand der AVIA Mineralöl AG und Geschäftsführer von verschiedenen Tochterunternehmen. AVIA ist seit 60 Jahren die Marke des Mittelstandes im Mineralölgeschäft
und mit rund 850 Tankstellen in Deutschland die Nummer 5.

Er sagt: Die Digitalisierung stellt uns vor große Herausforderungen. Wir brauchen eine Ausgewogenheit zwischen der technisch und wirtschaftlich notwendigen Umsetzung auf der einen Seite und dem sozialen Frieden
auf der anderen Seite.

Christoph Leicher

Christoph Leicher ist echter Münchner Unternehmer, der seit 1983 sein Familienunternehmen in der 4.Generation führt. Die Leicher Engineering GmbH ist heute ein Groß- und Außenhändler mit Schwerpunkt technische Bauteile. Vor jedem Projektstart steht eine intensive Entwicklungsarbeit zur fertigungsgerechten Optimierung der betroffenen Bauteile. Das Unternehmen beschafft weltweit (Schwerpunkt Asien und Südeuropa) und beliefert seine Kunden in DACH-Region.
Leicher ist überzeugt, dass gerade die Digitalisierung KMU´s helfen kann, schneller als der Wettbewerb zu sein! Das sichert die Zukunft!

Teilnehmer rechte Seite
 
 

Frank Hurtmanns (Moderator)

Frank Hurtmanns ist seit 2013 Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeber- und Unternehmerverbandes für den Groß- und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistung in Bayern (LGAD). Er hat über 30 Jahre Berufserfahrung in der Industrie und im Großhandel gesammelt.

Dr. Holger Bingmann

Dr. Holger Bingmann ist Gründer und Chairman der MELO Group GmbH & Co.KG, einem internationalen Dienstleistungsunternehmen für Medien und Logistik mit 2000 Mitarbeitern in München.

Ihn beschäftigt, dass wir alle unterschätzen, wie schnell sich der Markt und die Handelssituation um uns herum ändern.

Peter Gerstmann

Peter Gerstmann ist Vorsitzender der Geschäftsführung des Zeppelin Konzerns.

Zeppelin ist einer der größten Vertragshändler von Caterpilar mit Schwerpunkt in Deutschland, Österreich, und osteuropäischen Ländern, und bietet Lösungen auch in der Vermietung für Bauwirtschaft und Industrie, Antriebe und Energie, sowie für Engineering und Anlagenbau.
Zeppelin ist ein Stiftungsunternehmen mit ca. 2,3 Mrd. € Umsatz und rund 8.000 Mitarbeitern.

Peter Gerstmanns Mahnung: Der Großhandel muss schnell reagieren und Kompetenzen, Services und Geschäftsmodelle an die digitalen Herausforderungen anpassen. Ansonsten werden die Produzenten die Veränderungen nutzen, um die Wertschöpfungsstufe des Handels komplett auszuschalten.

Michael Anders

Michael Anders ist Geschäftsführer der Klöpferholz GmbH & Co. KG.

Das Unternehmen beliefert das Handwerk und die Industrie mit Produkten für Innenausbau, Bauelemente und Holzbau – derzeit mit über 250 Mio. Euro Umsatz, über 25 Standorten und über 600 Mitarbeitern, dazu im Online-Geschäft an das Handwerk mit rund 13 Prozent des Lagerumsatzes die Nr. 1. Zu seiner Geschäftsführerverantwortung zählen auch die Bereiche Digitalisierung und Online Handel.

Seine These: Der klassische Großhändler ist derzeit leichtes Opfer für auf digitale Geschäftsmodelle spezialisierte Angreifer.

Dr. Florian Seidl

Florian Seidl führt das Familienunternehmen Keller & Kalmbach in dritter Generation seit bald 40 Jahren. Das Unternehmen wurde 1878 in München gegründet und ist heute einer der führenden deutschen Schraubengroßhändler und logistischen Dienstleister für C-Teile in der Industrie. Die Gruppe beschäftigt ca. 800 Mitarbeiter weltweit.

Seine These: „Die Digitalisierung verändert die überkommenen Geschäftsmodelle disruptiv. Will man mithalten mit den Global Playern, benötigt man ganz neue Geschäftsmodelle und Mitarbeiter

 

Als externe Experten schalteten sich dazu:

Liebermeister

Barbara Liebermeister

Barbara Liebermeister ist Wirtschaftswissenschaftlerin mit Industrieerfahrung im Marketing internationaler Unternehmen. Ihr Schwerpunktthema ist Führung im digitalen Zeitalter.

Sie ist Gründerin des Instituts für Führungskultur im Digitalen Zeitalter (IFIDZ), das die Führungs- und Managementkultur im Zeitalter der Digitalisierung erforscht. Aktuell schreibt sie an einem neuen Buch mit dem Titel: Digital ist egal. Mensch bleibt Mensch – Führung entscheidet.

 
Dr. Wrobel

Dr. Heiko Wrobel

Dr. Heiko Wrobel arbeitet für die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS) in Nürnberg. Er ist Projektleiter und Autor der Studie zum Großhandel in Bayern. Er beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit dem Großhandel und gehört mittlerweile zu den führenden Großhandels-forschern in Deutschland.

Herr Wrobel bezeichnet den Großhandel als das zentrale Versorgungsnetz der deutschen Wirtschaft und als Erfolgsgarant des Mittelstands in Industrie, Handwerk und Einzelhandel. Er sorgt sich um die Vielfalt und mittelständische Struktur des Großhandels. Deshalb braucht es in Zukunft mehr Kooperation und mehr Forschung im Großhandel für die erforder-lichen Lösungsansätze.

 
 

Markt- und Handelssituationen ändern sich schnell. Die anwesenden Unternehmer wissen, sie müssen ihre Geschäftsmodelle anpassen und erneuern - zum Teil radikal und revolutionär. Wie schaffen alle Unternehmen des LGAD den Wandel von analog zu digital?

Digitale Agenda und Geschäftsmodelle

 

Die digitale Transformationen von Unternehmen wird in den kommenden Jahren mehr und mehr in den Fokus rücken und für Unternehmensführer und Führungskräfte ein umfassende Herausforderung darstellen.

Hören Sie Barbara Liebermeister kurz dazu!

 

Dr. Holger Bingmann ist klar, dass sich sein Unternehmen, die MELO Group GmbH & Co.KG, deren Hauptgeschäfte Medien und Logistik sind, nicht auf dem traditionellen Geschäft ausruhen kann - er setzt unter anderem auf verrückte Ideen.

 

Gastgeber Peter Gerstmann von der Zeppelin GmbH, deren Geschäft sich um Baumaschinen dreht, weiß, dass sich sein Unternehmen den digitalen Herausforderungen anpassen muss - und dass es dabei vor allem um Schnelligkeit geht.

 

Michael Anders von der Klöpferholz GmbH & Co. KG, die Handwerk und Industrie mit Holz beliefert, sieht den Ansatzpunkt in den entscheidenden Endkunden - dahingehend versucht er, die Wettbewerbssituation seines Unternehmens zu verbessern.

 

Auch Dr. Florian Seidl, Geschäftsführer der Keller und Kalmbach GmbH, einem der führenden deutschen Schraubengroßhändlern, spürt den immer größeren Wettbewerbsdruck. Aber er sieht darin auch Chancen für die Effektivität.

 

Kurt Baumgärtner von der Gienger München KG, dem Branchenführer rund um Haustechnik, richtet ebenfalls sein Unternehmen immer mehr auf den Endkunden aus. Bei der Frage, ob der dreistufige Vertriebsweg zu retten ist, ist er optimistisch.

 

Von dem Dilemma, vor dem die Mineralöl-Branche steht, erzählt Holger Mark von der Deutschen AVIA Mineralöl GmbH in München - und der spannenden Suche nach neuen Geschäftsmodellen, damit sein Unternehmen kein Auslaufmodell wird.

 

Die LEICHER ENGENEERING GmbH beliefert seit Jahrzehnten Groß -und Außenhändler mit technischen Bauteilen. Geschäftsführer Christoph Leicher ist sich sicher: Gerade kleine Unternehmen können von der Digitalisierung profitieren. Außerdem beschäftigt er sich stark damit, wie gutes Änderungsmanagement auszusehen hat.

 

Mensch und Arbeit

Die Belegschaft, die Mitarbeiter gelten als wesentlicher Erfolgsfaktor für den Großhändler. Brauchen wir neue Mitarbeiter? Und was machen wir mit den "alten"?

Dr. Florian Seidl antwortet:

 

Mitarbeiter kann man nicht so einfach verändern, geschweige denn ersetzen. Wie bereiten wir die Mitarbeiter auf die digitale Welt vor und welche Bedeutung hat die Mitarbeitereinstellung? Brauchen wir einen Kulturwandel?

Herr Gerstmann und Herr Anders antworten:

 

Derzeit ist Arbeit 4.0 in aller Munde und es wird über neue Formen der Zusammenarbeit gesprochen. Wie können diese in den Unternehmen der Zukunft aussehen und was kann langfristig auf diese zukommen?

Es antwortet Kurt Baumgärtner:

 

Kunden- und Lieferbeziehungen

Der typische Großhändler agiert vertrieblich eher regional und ist stolz auf seine engen persönlichen Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Ist das noch Erfolgs- und Differenzierungsfaktor im digitalen Zeitalter? Wie werden sich Partnerbeziehungen verändern und wie schnell geht das?

Die Teilnehmer diskutieren diese Fragen:

 
 
 
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