Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

Landesverband Groß-­ und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

Mitgliederbereich
 
Konjunktur/Zahlen/Analyse

Konjunktur/Zahlen/Analyse

Die konjunkturelle Entwicklung im Groß- und Außenhandel in Bayern, Deutschland und auf den Weltmärkten unterliegt laufenden Veränderungen. Um Ihnen einen kompakten Überblick zu geben, stellen wir aktuelle Umfrageergebnisse, Statistiken und Marktdaten zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung zur Verfügung.

Aktuelles
Veranstaltungen
LGAD-Geschäftsklimaindex Bayer. Groß- und Außenhandel
BGA-Konjunkturbarometer Dt. Großhandel
BGA-Trends&Analysen im Deutschen Großhandel
LGAD-Studie "Der Großhandel in Bayern"
  • 28.06.2018  Bayerisches Exportplus in den ersten vier Monaten 2018

    Die Wirtschaft im Freistaat und seine Metall- und Elektro-Unternehmen konnten die Exporte von Januar bis April 2018 steigern. Darauf weisen die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm hin.

  • 22.06.2018  ifo-Institut: USA erneut mit Überschuss gegenüber der EU

    München, 22. Juni - Die USA haben im ersten Vierteljahr 2018 mit der EU erneut einen Überschuss in der Leistungsbilanz erwirtschaftet. Er beträgt 2,4 Milliarden Dollar, wie aus neuesten Zahlen der US-Statistiker vom Bureau of Economic Analysis hervorgeht, die das ifo Institut analysiert hat.

  • 25.05.2018  Abwärtstrend beim ifo Geschäftsklima gestoppt

    Der Abwärtstrend beim ifo Geschäftsklima ist gestoppt. Der Index liegt im Mai unverändert bei 102,2 Punkten. [1] Zuletzt war er fünf Monate in Folge gefallen.

  • 30.04.2018  ifo: USA erwirtschaften Überschuss gegenüber EU

    Der ifo-Handelsexperte Gabriel Felbermayr bewertet den transatlantischen Zollstreit als „schwerste handelspolitische Krise der Nachkriegszeit, ganz egal, ob US-Präsident Donald Trump Zölle auf 186 europäische Stahl- und Aluminiumartikel erhebt oder nochmal Aufschub gewährt“.

  • 25.04.2018  ifo: Geschäftsklima trübt sich weiter ein

    Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im April den fünften Monat infolge verschlechtert.

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Zweimal im Jahr befragt der LGAD Bayern seine Mitgliedsunternehmen nach deren Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie den Erwartungen für die kommenden sechs Monate im bayerischen Groß- und Außenhandel. Wir liefern damit einen wichtigen Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Bayern. Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage finden Sie nachfolgend zusammengefasst.

LGAD-Geschäftsklimaindex Winter Jan. 2018

 
 

Die Unternehmen des bayerischen Groß- und Außenhandels beurteilen das Geschäftsklima zum Jahresbeginn 2018 sehr positiv und optimistisch. Der LGAD-Index wird errechnet als Mittelwert zwischen Lagebewertung und Erwartungen. Aktuell ist dieser auf 106,3 Punkte gestiegen. Das ist der zweitbeste Wert seit Sommer 2012.

Standarddatei
 
 

Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage im Winter 2018

Auf die Frage "Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage hinsichtlich Umsatz, Gewinn, Preisentwicklung und Auftragslage?" antworteten:


Winter Jan. 2018 Winter Jan. 2018 Sommer Juli 2017 Winter Jan. 2017
Schulnoten 1-6 Prozent Durchschn. Schulnote Prozent Prozent
Umsatz
2,47

1 bis 2 57,14
57,80 % 57,69 %
3 bis 4 35,71
42,20 % 38,46 %
5 bis 6 07,14
00,00 % 03,85 %
Gewinn
2,90

1 bis 2 34,78
33,33 % 36,89 %
3 bis 4 57,97
60,19 % 59,22 %
5 bis 6 07,25
06,48 % 03,88 %
Preisentwicklung
3,17

1 bis 2 17,39
15,74 % 13,59 %
3 bis 4 78,26
75,00 % 81,55 %
5 bis 6 04,35
09,26 % 04,85 %
Auftragslage
2,43

1 bis 2 55,07
46,73 % 56,31 %
3 bis 4 42,03
53,27 % 43,69 %
5 bis 6 02,90
00,00 % 00,00 %
DURCHSCHNITT:
2,74

Aktuelle wirtschaftliche Lage: Benotung sehr gut bis gut
Aktuelle wirtschaftliche Lage: Benotung sehr gut bis gut

Von den abgefragten Bereichen wurden sowohl die Umsatzsituation, als auch die Auftragslage im bayerischen Groß- und Außenhandel am positivsten bewertet.

 
 

Beurteilung der Erwartungen für die kommenden 6 Monate

Auf die Frage "Welche Erwartungen haben Sie für die nächsten 6 Monate hinsichtlich Umsatz, Gewinn, Preisentwicklung und Auftragslage" antworteten:


Winter Jan. 2018 Winter Jan. 2018 Sommer Juli 2017 Winter Jan. 2017
Schulnoten 1-6 Prozent Durchschn. Schulnote Prozent Prozent
Umsatz
2,32

1 bis 2 69,57 %
52,29 % 59,73 %
3 bis 4 26,09 %
45,87 % 42,31 %
5 bis 6 04,35 %
01,83 % 00,96 %
Gewinn
2,75

1 bis 2 42,65 %
29,63 % 35,92 %
3 bis 4 52,94 %
62,96 % 62,14 %
5 bis 6 04,41 %
07,41 % 01,94 %
Preisentwicklung
3,26

1 bis 2 13,24 %
16,82 % 16,50 %
3 bis 4 83,82 %
76,64 % 80,58 %
5 bis 6 02,94 %
06,54 % 02,91 %
Auftragslage
2,53

1 bis 2 60,29 %
44,86 % 51,46 %
3 bis 4 33,82 %
53,27 % 48,54 %
5 bis 6 05,88 %
01,87 % 00,00 %
DURCHSCHNITT:
2,72

Wirtschaftliche Erwartungen: Benotung sehr gut bis gut
 
 
Wirtschaftliche Erwartungen: Benotung sehr gut bis gut
 

Die Werte für die Erwartungen 1. Halbjahr 2018 sind ausgenommen bei der Preiserwartung alle angestiegen. Über 69 Prozent der Befragten (siehe obere blaue Linie im Diagramm) rechnen mit "sehr guten" und "guten" Umsätzen im 1. Halbjahr 2018.

 
 

Einschätzung der Beschäftigung im 2. Halbjahr 2017

Auf die Frage, ob Unternehmen deren Beschäftigte und Azubis im Laufe des Jahres erhöhen, gleich lassen oder senken wollen, antworteten die Befragten folgendermaßen:

Beschäftigung Winter Jan. 2018 Sommer Juli 2017 Winter Jan. 2017
Anzahl der Beschäftigten Prozent Prozent Prozent
erhöhen 26,8 % 29,1 % 21,60 %
gleich lassen 67,6 % 58,3 % 73,5 %
senken 05,6% 12,6 % 04,9 %
Anzahl der Azubis Prozent Prozent Prozent
erhöhen 13,8 % 17,8 % 29,35 %
gleich lassen 76,9 % 75,2% 53,26 %
senken 09,2 % 06,9 % 17,39 %

Geplante Veränderung bei den Beschäftigten:

Beschäftigungspolitik 2016

Die positiven wirtschaftlichen Ergebnisse schlagen sich auch in der Beschäftigungspolitik der befragen Unternehmen nieder: Mehr als ein Viertel der Unternehmen (26,8 %) plant in den nächsten Monaten neue Mitarbeiter einzustellen.

 
 

Problemfelder im bayerischen Groß- und Außenhandel im Sommer 2017

Die Frage "Mit welchen Situationen haben Sie besonders zu kämpfen?" wurde wie folgt beantwortet:

Margendruck Bürokratie Lohnnebenkst. Personalrekr. Zahlungsmoral Energiepreise
36 % 34 % 25 % 12 % 8 % 7 %
Rohstoffknappheit Zoll Compliance Kreditvergabe Handelshemmnisse Mindestlohn
11 % 11 % 11 % 7 % 3 % 3 %
Überkapazitäten Wechselkurs



2 % 2 %



Problemfelder

In der aktuellen Umfrage wurde die seit Jahren meist genannten Problemfelder "Margendruck, Bürokratie und Lohnnebenkosten weit weniger oft angegeben als in den Umfragen zuvor. Auch alle anderen Problemfelder wurden weniger häufig nachteilig bewertet.

 
 

Zur aktuellen Winter-Umfrage 2018 liegt auch unsere Pressemitteilung sowie ein Interview vor.

BGA Konjunkturbarometer Großhandel Deutschland

Mit dem BGA-Konjunkturbarometer Großhandel informieren wir Sie über die aktuellen Zahlen aus dem deutschen Produktionsverbindungs- und Konsumgüterhandel. Weiterhin finden Sie Statistiken über allgemeine Wirtschaftszahlen, das Konsumklima, Preisniveau, Produktionsindizes, Auftragseingänge, Arbeitsmarkt- und  Beschäftigungssituation, u.v.m.

2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012

In den halbjährlichen Ausgaben von „Trends & Analysen“ bewertet der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) die wirtschaftliche Entwicklung im deutschen Großhandel. Behandelt werden die Entwicklung der Umsätze, der Verkaufspreise, der Investitionstätigkeit und der Beschäftigungsituation – ergänzt um Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung in den internationalen Wirtschaftsräumen. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist für Mitglieder gebührenfrei im Mitgliederbereich abrufbar. Nichtmitglieder können diese gegen eine Schutzgebühr erwerben.

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Die Studie "Der Großhandel in Bayern - Marktstruktur und Digitalisierung" ist ein Gutachten des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, initiert vom LGAD Bayern e.V. und durchgeführt von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS

Groß- und Außenhandel in Bayern – Drehscheibe der Wirtschaft

Die Markt- und Strukturdaten der Wirtschaftsstufe Groß- und Außenhandel in Bayern wieder auf einen aktuellen Kenntnisstand zu bringen, war ein Ziel der von uns initiierten Studie „Der Großhandel in Bayern – Marktstrukturen und Digitalisierung“. Nur mit einer fundierten Datenbasis können wir die enorme Bedeutung unserer Wirtschaftsstufe innerhalb der internationalen Wertschöpfungsketten für uns selbst, aber auch in der Öffentlichkeit bewusst machen.

Als intermediärer Handel ist unsere Wirtschaftsstufe integraler Bestandteil unternehmens- und regionenübergreifender Wertschöpfungsketten. Mittelständisch geprägt versorgen unsere Unternehmen in einem engmaschig geknüpften und flexiblen Netz unsere hochentwickelte Volkswirtschaft mit Waren und Dienstleistungen und sind so Garant für die hohe Leistungsfähigkeit des Mittelstands. Sie sichern damit die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie und Handwerk und sorgen über den Einzelhandel für Versorgungsvielfalt und -sicherheit beim Endkunden und Konsumenten.

Die Geschäftsmodelle der Wirtschaftsstufe Groß- und Außenhandel erfüllen von jeher eine wichtige und unver-zichtbare Funktion und passen sich laufend sich verändernden Märkten und Marktsituationen an.

Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor und die zentralen Aussagen belegen, der Großhandel ist stabil in seinen Erfolgsmustern, dynamisch in der Marktentwicklung und digital in der Zukunft. Neue digitale Technologien und digitalisierte Prozesse werden die Arbeits- und Wertschöpfungsprozesse sowie das Leistungsprofil des Groß- und Außenhandels zum Teil grundlegend verändern und werden somit zu wichtigen Erfolgsfaktoren im harten Wettbewerb. Damit stellt die Digitalisierung der Arbeitswelt eine Herausforderung für uns dar, die es anzunehmen gilt.

Stellen wir uns also auf diese Veränderungen ein. Die vorliegenden Studienergebnisse und neuen Erkenntnisse sollen dabei Orientierung und Unterstützung geben, um unsere Unternehmen weiter fit für die Zukunft zu machen! Unser Dank gilt dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie für die Förderung der Studie sowie dem Fraunhofer Institut für die gelungene Arbeit. Denn ein gut aufgestellter Groß- und Außenhandel ist und bleibt ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten bayerischen Wirtschaft.

Beiliegend finden Sie die 2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe des Gutachtens (Stand Februar 2016)

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