Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

Landesverband Groß-­ und Außenhandel, Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

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Konjunktur/Zahlen/Analyse

Konjunktur/Zahlen/Analyse

Die konjunkturelle Entwicklung im Groß- und Außenhandel in Bayern, Deutschland und auf den Weltmärkten unterliegt laufenden Veränderungen. Um Ihnen einen kompakten Überblick zu geben, stellen wir aktuelle Umfrageergebnisse, Statistiken und Marktdaten zur wirtschaftlichen Lage und Entwicklung zur Verfügung.

Aktuelles
Veranstaltungen
LGAD-Geschäftsklimaindex Bayer. Groß- und Außenhandel
BGA-Konjunkturbarometer Dt. Großhandel
BGA-Trends&Analysen im Deutschen Großhandel
LGAD-Studie "Der Großhandel in Bayern"
  • 04.11.2016  Firmenchefs versprühen Optimismus: ifo-Geschäftsklima

    Der ifo-Geschäftsklimaindex notiert derzeit den höchsten Stand seit Mai 2014. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich demnach deutlich verbessert.

  • 31.10.2016  Juncker-Kommission legt Arbeitsprogramm 2017 vor

    Am 25. September hat die Juncker-Kommission dem Europaparlament ihr Arbeitsprogramm für das Jahr 2017 vorgelegt. Das Programm konzentriert sich auf 10 Prioritäten der Politischen Leitlinien, die sich die Juncker-Kommission zu Beginn ihrer Amtszeit gegeben hat.

  • 27.09.2016  Konjunktur: Moderates Wirtschaftswachstum in der zweiten Jahreshälfte

    Der Expansionskurs Deutschlands fiel in der ersten Jahreshälfte solide aus. Die gesamtwirtschaftliche Leistung stieg um 1,1 Prozent im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2015. Nach einem relativ schwungvollen Jahresauftakt ging das Expansionstempo bereits im zweiten Quartal leicht zurück.

  • 31.08.2016  Rückläufige Preise und schwache Investitionsbereitschaft bremsen den Großhandel

    Anläßlich der Veröffentlichung der vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) zu den Umsatzzahlen im Großhandel für das zweite Quartal 2016 äußert sich unser Bundesverband BGA in Berlin dazu.

  • 17.08.2016  Bayern bleibt internationaler Spitzenstandort, Vorsprung schmilzt leicht

    Im internationalen Vergleich der Industriestandorte kann sich Bayern auf dem zweiten Platz behaupten – der Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern schmilzt leicht. Das hat die neue Studie „Industrielle Standortqualität Bayerns im internationalen Vergleich“ der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ergeben, die in ihrem Auftrag von der IW Consult GmbH durchgeführt wurde. Deutschland belegt dabei Platz vier.

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Zweimal im Jahr befragt der LGAD Bayern seine Mitgliedsunternehmen nach deren Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage sowie den Erwartungen für die kommenden sechs Monate im bayerischen Groß- und Außenhandel. Wir liefern damit einen wichtigen Indikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Bayern. Die Ergebnisse der aktuellen Umfrage finden Sie nachfolgend zusammengefasst.

LGAD-Geschäftsklimaindex Winter (Januar) 2019

 
 

Der LGAD-Index wird errechnet als Mittelwert zwischen Lagebewertung und Erwartungen.
Die Unternehmen des bayerischen Groß- und Außenhandels beurteilen das Geschäftsklima zum Jahreswechsel 2018/2019 etwas rückläufig. Aktuell ist dieser mit 105,6 Punkten um 6 Punkte niedriger ausgefallen als noch im Sommer 2018 (112,1), wobei die Erwartungshaltung für die kommenden Monate deutlich schlechter bzw. vorsichtiger bewertet wurde als die derzeitige wirtschaftliche Lage.

Standarddatei
 
 

Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Lage im Winter 2019

Auf die Frage "Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage hinsichtlich Umsatz, Gewinn, Preisentwicklung und Auftragslage?" antworteten:


Winter Jan. 2019 Winter Jan. 2019 Sommer Juli 2018 Winter Jan. 2018
Schulnoten 1-6 Prozent Durchschn. Schulnote Prozent Prozent
Umsatz
2,45

1 bis 2 60,34 %
61,82 % 57,14 %
3 bis 4 37,93 %
34,55 % 35,71 %
5 bis 6 1,72 %
3,64 % 07,14 %
Gewinn
3,07

1 bis 2 29,31 %
38,89 % 34,78 %
3 bis 4 62,07 %
58,33 % 57,97 %
5 bis 6 8,62 %
2,78 % 07,25 %
Preisentwicklung
3,40

1 bis 2 12,28 %
22,22 % 17,39 %
3 bis 4 78,95 %
70,37 % 78,26 %
5 bis 6 8,77 %
7,41 % 04,35 %
Auftragslage
2,61

1 bis 2 51,79 %
60,19 % 55,07 %
3 bis 4 46,43 %
36,11 % 42,03 %
5 bis 6 1,79 %
3,70 % 02,90 %
DURCHSCHNITT:
2,88

Von den vier abgefragten Bereichen wurden alle negativer bewertet als noch zum Sommer 2018.

 
 

Beurteilung der Erwartungen für das 1. Halbjahr 2019

Auf die Frage "Welche Erwartungen haben Sie für die nächsten 6 Monate hinsichtlich Umsatz, Gewinn, Preisentwicklung und Auftragslage" antworteten:


Winter Jan. 2019 Winter Jan. 2019 Sommer Juli 2018 Winter Jan. 2018
Schulnoten 1-6 Prozent Durchschn. Schulnote Prozent Prozent
Umsatz
2,67

1 bis 2 44,83 %
59,09 % 69,57 %
3 bis 4 51,72 %
39,09 % 26,09 %
5 bis 6 3,45 %
1,82 % 04,35 %
Gewinn
3,07

1 bis 2 22,41 %
34,26 % 42,65 %
3 bis 4 70,69 %
62,04 % 52,94 %
5 bis 6 6,90 %
3,70 % 04,41 %
Preisentwicklung
3,43

1 bis 2 10,34 %
22,43 % 13,24 %
3 bis 4 82,76 %
69,16 % 83,82 %
5 bis 6 6,90 %
8,41 % 02,94 %
Auftragslage
2,70

1 bis 2 41,07 %
52,34 % 60,29 %
3 bis 4 55,36 %
44.86 % 33,82 %
5 bis 6 3,57 %
2,80 % 05,88 %
DURCHSCHNITT:
2,97

 
 
 

Die Werte für die Erwartungen 1. Halbjahr 2019 sind alle zurückgegangen. Es rechnen nur noch 44,83 % mit "sehr guten" und "guten" Umsätzen (im Vergleich zu 59,09 % im Sommer 2018).

 
 

Einschätzung der Beschäftigung im 1. Halbjahr 2019

Auf die Frage, ob Unternehmen deren Beschäftigte und Azubis im Laufe des Jahres erhöhen, gleich lassen oder senken wollen, antworteten die Befragten folgendermaßen:

Beschäftigung Winter Jan. 2019 Sommer Juli 2018 Winter Jan. 2018
Anzahl der Beschäftigten Prozent Prozent Prozent
erhöhen 16,7 % 30,2 % 26,8 %
gleich lassen 79,6 % 62,9 % 67,6 %
senken 3,7 % 6,9 % 05,6%
Anzahl der Azubis Prozent Prozent Prozent
erhöhen 14,8 % 20,4 % 13,8 %
gleich lassen 77,8 % 68,9 % 76,9 %
senken 7,4 % 10,7 % 09,2 %

Geplante Veränderung bei den Beschäftigten:

Beschäftigungspolitik 2019

Die Unsicherheiten zeigen sich auch in der Zurückhaltung der bayerischen Groß- und Außenhändler, neues Personal einzustellen. Nur noch knapp 17% der Unternehmen planen in den nächsten Monaten neue Mitarbeiter einzustellen.

 
 

Problemfelder im bayerischen Groß- und Außenhandel im Winter 2019

Die Frage "Mit welchen Situationen haben Sie besonders zu kämpfen?" wurde wie folgt beantwortet:

Bürokratie Margendruck Lohnnebenkst. Wechselkurs/Zoll/Energie Zahlungsmoral/Compliance Personalrekrutierung
34 % 25 % 18 % 10 % 8 % 0%
Kreditvergabe Handelshemnisse Überkapazitäten Rohstoffknappheit Mindestlohn
5 % 3 % 2 % 4 % 1 %
Problemfelder

In der aktuellen Umfrage wurde das seit Jahren meist genannte Problemfeld "Margendruck" (aktuell 25 %) vom Platz 1 verdränkt. "Bürokratie" wurde von 34 Prozent der Befragten angegeben.

 
 

Zur aktuellen Winter-Umfrage 2019 liegt auch unsere Pressemitteilung sowie ein Interview vor.

BGA Konjunkturbarometer Großhandel Deutschland

Mit dem BGA-Konjunkturbarometer Großhandel informieren wir Sie über die aktuellen Zahlen aus dem deutschen Produktionsverbindungs- und Konsumgüterhandel. Weiterhin finden Sie Statistiken über allgemeine Wirtschaftszahlen, das Konsumklima, Preisniveau, Produktionsindizes, Auftragseingänge, Arbeitsmarkt- und  Beschäftigungssituation, u.v.m.

2019
2018
2017
2016
2015
2014
2013
2012

In den halbjährlichen Ausgaben von „Trends & Analysen“ bewertet der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) die wirtschaftliche Entwicklung im deutschen Großhandel. Behandelt werden die Entwicklung der Umsätze, der Verkaufspreise, der Investitionstätigkeit und der Beschäftigungsituation – ergänzt um Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung in den internationalen Wirtschaftsräumen. Die jeweils aktuelle Ausgabe ist für Mitglieder gebührenfrei im Mitgliederbereich abrufbar. Nichtmitglieder können diese gegen eine Schutzgebühr erwerben.

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Die Studie "Der Großhandel in Bayern - Marktstruktur und Digitalisierung" ist ein Gutachten des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, initiert vom LGAD Bayern e.V. und durchgeführt von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS

Groß- und Außenhandel in Bayern – Drehscheibe der Wirtschaft

Die Markt- und Strukturdaten der Wirtschaftsstufe Groß- und Außenhandel in Bayern wieder auf einen aktuellen Kenntnisstand zu bringen, war ein Ziel der von uns initiierten Studie „Der Großhandel in Bayern – Marktstrukturen und Digitalisierung“. Nur mit einer fundierten Datenbasis können wir die enorme Bedeutung unserer Wirtschaftsstufe innerhalb der internationalen Wertschöpfungsketten für uns selbst, aber auch in der Öffentlichkeit bewusst machen.

Als intermediärer Handel ist unsere Wirtschaftsstufe integraler Bestandteil unternehmens- und regionenübergreifender Wertschöpfungsketten. Mittelständisch geprägt versorgen unsere Unternehmen in einem engmaschig geknüpften und flexiblen Netz unsere hochentwickelte Volkswirtschaft mit Waren und Dienstleistungen und sind so Garant für die hohe Leistungsfähigkeit des Mittelstands. Sie sichern damit die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie und Handwerk und sorgen über den Einzelhandel für Versorgungsvielfalt und -sicherheit beim Endkunden und Konsumenten.

Die Geschäftsmodelle der Wirtschaftsstufe Groß- und Außenhandel erfüllen von jeher eine wichtige und unver-zichtbare Funktion und passen sich laufend sich verändernden Märkten und Marktsituationen an.

Die Ergebnisse der Studie liegen nun vor und die zentralen Aussagen belegen, der Großhandel ist stabil in seinen Erfolgsmustern, dynamisch in der Marktentwicklung und digital in der Zukunft. Neue digitale Technologien und digitalisierte Prozesse werden die Arbeits- und Wertschöpfungsprozesse sowie das Leistungsprofil des Groß- und Außenhandels zum Teil grundlegend verändern und werden somit zu wichtigen Erfolgsfaktoren im harten Wettbewerb. Damit stellt die Digitalisierung der Arbeitswelt eine Herausforderung für uns dar, die es anzunehmen gilt.

Stellen wir uns also auf diese Veränderungen ein. Die vorliegenden Studienergebnisse und neuen Erkenntnisse sollen dabei Orientierung und Unterstützung geben, um unsere Unternehmen weiter fit für die Zukunft zu machen! Unser Dank gilt dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie für die Förderung der Studie sowie dem Fraunhofer Institut für die gelungene Arbeit. Denn ein gut aufgestellter Groß- und Außenhandel ist und bleibt ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten bayerischen Wirtschaft.

Beiliegend finden Sie die 2. aktualisierte und erweiterte Ausgabe des Gutachtens (Stand Februar 2016)

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