Landesverband Groß-­ und Außenhandel,
Vertrieb und Dienstleistungen Bayern e.V.

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LGAD im Austausch mit der Bayerischen Staatsministerin für Familien, Arbeit und Soziales

10.04.2019

LGAD-Präsident Christoph Leicher und Hauptgeschäftsführer Frank Hurtmanns waren dieser Tage im Gespräch mit der Bayerischen Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Kerstin Schreyer, um Positionen zur Arbeitsmarktpolitik auszutauschen und zu diskutieren.

Christoph Leicher (LGAD-Präsident), Kerstin Schreyer (Bayer. Arbeitsministerin), Frank Hurtmanns (LGAD-Hauptgeschäftsführer)
Christoph Leicher (LGAD-Präsident), Kerstin Schreyer (Bayer. Arbeitsministerin), Frank Hurtmanns (LGAD-Hauptgeschäftsführer)

Dabei wurden insbesondere aktuelle Themen wie die Herausforderungen der heutigen Arbeitswelt in Zeiten von Digitalisierung, Globalisierung und demografischem Wandel angesprochen.

LGAD-Präsident Leicher sprach sich dafür aus, dass die Veränderungen in der Arbeitswelt auch zu Veränderungen bei den Rahmenbedingungen führen müssten, um beispielsweis die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, die Zunahme von mobilem Arbeiten oder Teilzeitregelungen für beide Seiten erfolgreich zu gestalten.

LGAD-Hauptgeschäftsführer, Frank Hurtmanns, ging dabei insbesondere auf die Notwendigkeit einer stärkeren Flexibilisierung der Arbeitszeit ein. Das deutsche Arbeitszeitgesetz sei veraltet und würde den Anforderungen einer modernen Arbeitszeitgestaltung nicht mehr gerecht werden. Daher unterstütze man die Kampagne der vbw zur Flexibilisierung der Arbeitszeit.

Dass Veränderungen notwendig werden, erkannte auch Arbeitsministerin, Kerstin Schreyer, betonte aber, dass dabei sowohl berechtigte Arbeitgeberinteressen als auch Arbeitnehmerinteressen gleichermaßen berücksichtigt werden müssten. Die Bedeutung der Tarifautonomie und die gemeinsame Gestaltung der Arbeitsbedingungen durch die Sozialpartner waren weitere Schwerpunkte des Austausches.