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Corona-Virus: Bayern verhängt Ausgangsbeschränkungen

20.03.2020

Wegen der Corona-Pandemie hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitreichende Ausgangsbeschränkungen für den Freistaat angekündigt. Das Verlassen der Wohnung ist ab Samstag nur noch bei triftigen Gründe erlaubt.

Die Zahl der Infektionen steige massiv an, erklärte Söder. Wenn kein stärkeres Eingreifen erfolge, seien dramatische Infektionswellen zu erwarten: "Ich sage für Bayern: Es entwickelt sich nicht gut. Wir dürfen nicht zögern." Viele Menschen hielten sich leider nicht an die Empfehlungen der Behörden, es gebe sogar Corona-Partys, die Staatsregierung bekomme Hilferufe aus der Bevölkerung, von Experten und Amtsträgen, noch entschiedener zu handeln: "Wir bekommen, wenn wir nicht aufpassen, eine ähnliche Tendenz wie in Italien oder Frankreich". Deshalb müsse "gehandelt werden, um die Welle der Infektionen zu brechen."

Die Staatsregierung ordne daher ab Mitternacht "grundlegende Ausgangsbeschränkungen" an, "wir fahren dass öffentliche Leben nahezu vollständig herunter", die Bürger sollten zuhause bleiben.
  • Zur Arbeit zu gehen, sei erlaubt,
  • ebenso der Gang zum Arzt
  • und das Verlassen der Wohnung aus triftigen Gründen:
"Für die Unvernünftigen gibt es jetzt ein klares Regelwerk".
  • Die Gastronomie werde ab morgen bis auf drive-in oder to-go- und Liefer-Betriebe geschlossen.
  • Sport oder Spazierengehen sei möglich, aber nur allein oder mit der Familie: "Keine Gruppenbildung, keine Partys, keine größeren Menschenansammlungen."
Noch weiter gehende Maßnahmen seien möglich, so Söder.

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